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© Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: Oliver Killig

Mathematisch-Physikalischer Salon

Der dänisch-isländische Künstler Ólafur Elíasson (*1967 in Kopenhagen) hat ein neues Werk exklusiv für den Mathematisch-Physikalischen Salon geschaffen. Bei der Arbeit mit dem Titel „Euphorisches Licht für den Mathematisch-Physikalischen Salon“ handelt es sich um eine Lichtinstallation in Form eines kreisrunden, leuchtenden Regenbogens, die im dunkelsten Raum des Museums, dem Globensaal, dauerhaft zu sehen ist. Der zwei Meter große Lichtkreis strahlt von Violett und Tiefblau bis hin zu kräftigem Rot. Er entsteht, indem das Licht einer Vollspektrum-LED auf einen prismatischen Glasring fällt. Der Ring bricht das Licht in die einzelnen Wellenlängen des Farbspektrums auf.

  • Öffnungszeiten täglich 11—17 Uhr, Montag geschlossen Reformationstag, 31.10.2026 11—17 Uhr Buß- und Bettag, 18.11.2026 11—17 Uhr
  • Eintrittspreise regulär 6 €, ermäßigt 4,50 €, Schülerinnen und Schüler (unter 20 Jahre) 2 €, Kinder bis Schuleintritt frei, Gruppe ab 10 Personen 5,50 €

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„Euphorisches Licht für den Mathematisch-Physikalischen Salon“

Die Installation verweist auf ein Phänomen, das in der Natur nur unvollständig wahrgenommen werden kann: Regenbögen sind physikalisch immer volle Kreise. Ihre Form bleibt unserem Blick aufgrund des Horizonts jedoch verborgen. Eliassons Werk steht damit auch in direkter Beziehung zu den historischen Himmelsgloben im Saal. Diese bilden den gesamten Sternenhimmel als Kugel ab und nicht nur den Ausschnitt, den wir von unserem Blickpunkt sehen können. Wie das Kunstwerk machen die Globen sichtbar, was unter dem Horizont liegt.

Ólafur Elíasson beschäftigt sich in seinen Arbeiten vornehmlich mit physikalischen Phänomenen in der Natur wie Licht, Wasser, Bewegung und Reflexion. In vielen Werken seines umfangreichen Œuvres geht er der Frage nach, wie Licht selbst wahrnehmbar gemacht werden kann. Dafür greift er auf optische Hilfsmittel wie Linsen, Spiegel und Prismen zurück. Berühmt wurde er etwa für „The weather project“ (2003) – eine künstliche Sonne mitten in der Turbinenhalle in der Tate Modern London. 

Möglich wurde die Erwerbung von „Euphorisches Licht für den Mathematisch-Physikalischen Salon“ durch die 45 Stifterinnen und Stifter innerhalb des 2.600 Mitglieder starken Freundeskreises MUSEIS SAXONICIS USUI – Freunde der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden e. V.

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