Meilensteine des Wissens - Meisterwerke der Kunst

im Zwinger

6€ / Ticket kaufen
Raum unter anderem mit Teleskopen und Scheiben, die Licht bündeln

Intro

Wir schauen selbstverständlich auf die Armbanduhr oder auf unser Handy, lassen uns vom Navi von A nach B geleiten und googeln das Wetter. Was heute Smartphone, iPad und Laptop, das waren vor knapp 300 Jahren Teleskope, Taschenuhren und Himmelsmodelle. August der Starke sammelte den Hightech seiner Zeit und vereinte ihn im Mathematisch-Physikalischen Salon.

Mosaik

reich verzierte, goldene Uhr mit mehreren Ziffernblättern
Eberhard Baldewein et al., Mathematisch-Physikalischer Salon
aufgeklappte Taschenuhr mit acht Ziffernblättern
Globus mit detaillierten Zeichnungen, auf einem Gestell
große, gewölbte Scheibe auf einem Gestell
mit Blumen verziertes Teleskop
Spitz zulaufender Uhrenturm, extrem detaillierte Kampfszenen darauf
Globus auf Gestell auf Sockel, zwischen Gestell und Sockel zweiter, kleinerer Globus
Ziffernblatt auf Ständer, mit einer Art Platte daran, alles reich verziert
grinsender, stehender Bär trommelt auf einer Trommel, hat Uhr am Hals
große Scheibe, mittig Erdkreis umringt von römischen Ziffern, drumherum extrem viele kleine Ziffernblätter
Objekt mit zwei Ziffernblättern
Quaderförmige Maschine mit Wählscheiben und dazugehörigen Zahleneinheiten

Aktuelle Termine

  • Teaserbild zur Veranstaltung „INVERSE. Ein städtisches Ritual für Dresden“ – Eine Aktion des Künstlers Florian Dombois
    So 28.10. 01:20

    Zwinger   —   Porzellansammlung, Mathematisch-Physikalischer Salon

    Am 28. Oktober 2018, wenn die Uhren von der Sommer- auf die Winterzeit umgestellt werden, laden die Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz, das Schlösserland Sachsen – Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH sowie die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden zu einer Aktion des Künstlers Florian Dombois ein, der die gewonnene Stunde zum Kunstwerk und Readymade erhebt. „INVERSE. Ein städtisches Ritual für Dresden“ wird mit der Uraufführung einer Komposition von Didier Rotella (*1982, lebt in Paris) eröffnet, die Dombois eigens für diesen Anlass komponieren ließ. Das Werk wird live von Richard Röbel, einem ehemaligen Studenten der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden, auf dem Carillon, dem Glockenspiel im Zwinger, gespielt.

    Für die Zeitumstellung von Sommerzeit auf Winterzeit werden um 3 Uhr die Uhren angehalten und es entsteht eine freie Zeit, eine „zeitlose Stunde“, die Dombois mit seiner Kunstaktion aus dem Schatten der Nacht in unser Bewusstsein holt. Er verwandelt die technische Notwendigkeit in ein poetisches Ereignis. Ab 1:23 Uhr steht der erleuchtete Zwinger allen Menschen offen. Um 3 Uhr, wenn die Zeiger für eine Stunde stehen bleiben, wird eine etwa 10-minütige Komposition von Didier Rotella zu hören sein und damit den Auftakt zur Stille der gewonnenen Zeit markieren. Ein gemeinsamer, einstündiger Abschied von der technischen Zeit, eine „Stunde ohne Zeiger“, ein „Riss in der Wirklichkeit“, wie Dombois es nennt, ein Freiraum zum Denken und Sinnen. Kein Zeitdruck, keine Notwendigkeiten, die Welt wartet einfach.

     

    Anlässlich der Kunstaktion öffnen die SKD ab 1:23 Uhr zwei ihrer Sammlungen für themenspezifische Führungen von Julia Weber, Direktorin der Porzellansammlung, und Peter Plaßmeyer, Direktor des Mathematisch-Physikalischen Salons. Beide Museen stehen inhaltlich in Verbindung mit der Kunstaktion: Die Porzellansammlung besitzt das erste Meissener Glockenspiel von 1736 aus dem Japanischen Palais, das zu diesem besonderen Anlass ebenfalls erklingen wird. Der Mathematisch-Physikalische Salon wiederum war jahrhundertelang Inbegriff der Zeitmessung, wurde doch bis Anfang des 20. Jahrhunderts hier die Bestimmung der regionalen Zeit vorgenommen.

     

    Ablauf am Sonntag, 28.10.2018, 1.23 Uhr–3.00 Uhr:

     

    1.23 Uhr: Nachtöffnung des Zwingerhofs und

    1.23 Uhr: Beginn der gemeinsamen Direktorenführung durch die Porzellansammlung und anschließend durch den Mathematisch-Physikalischen Salon

    3.00 Uhr: Sommerzeit: Glockenspiel zur Eröffnung der namenlosen Stunde

    3.00 Uhr: Winterzeit: Schließung des Zwingerhofs

     

    • Teilnahmegebühr: Tickets für den Preis von 8 Euro beinhalten beide Führungen und sind unter besucherservice@skd.museum oder 0351-4914-2000 sowie an allen Kassen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und im Webshop erhältlich. Wegen beschränkter Teilnehmerzahl ist keine Abendkasse möglich und eine Anmeldung erforderlich.
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  • Teaserbild zur Veranstaltung Sonntags ins Museum - sonntags ab drei - Eintritt frei
    So 28.10. 15:00

    Zwinger   —   Mathematisch-Physikalischer Salon
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    4. Sonntag im Monat: Mathematisch-Physikali­schen Salon

    Sonntags ins Museum: ab drei ist der Eintritt frei!

    Ab Januar 2018 ist sonntags von 15 bis 18 Uhr in einem Museum der SKD der Eintritt frei. Vorführungen historischer Experimente, offene Ateliers und Werkstätten oder auch Geschichtenerzählerinnen versprechen inspirierende Nachmittage im Museum.

    Jeden vierten Sonntag im Monat funkt es im Mathematisch-Physikalischen Salon und die Haare stehen zu Berge!

    Anhand von detailgetreuen Nachbauten erläutert die Führung, wie Elektrizität vor 250 Jahren salonfähig wurde oder wie eine Vakuumpumpe sogar August den Starken in Stau­nen versetzte. Die Funktionsweise einzelner Objekte wird vorgeführt.

    15.30 Uhr, Treffpunkt: Kasse, Mathematisch-Physikalischer Salon Mathematisch-Physikalischer Salon im Zwinger, Theaterplatz 1, 01067 Dresden.

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    Die Präsentation

    Das älteste Museum im Dresdner Zwinger zeigt in einer faszinierenden Neukonzeption, wie man bereits Jahrhunderte lang die Welt vermaß. Mithilfe interaktiver, digitaler Anwendungen erweckten einzelne Objekte vor den Augen der Besucherinnen und Besucher zu neuem Leben.

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    Das Sächsische Greenwich

    August der Starke war es, der 1728 das »Königliche Cabinet der mathematischen und physikalischen Instrumente« als eigenständiges Museum im Zwinger einrichtete. Kurz darauf entstand das erste Inventarverzeichnis. 1746 erhielt das Museum seinen bis heute gültigen Namen.

    Zur Sammlungsgeschichte

    Vitrine mit physikalischen Instrumenten

    Aus unserer Online Collection

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