Panoramarundgang der Ausstellungsansicht im Mathematisch-Physikalischen Salon

Mathematisch-Physikalischer Salon

Heute rückt die Dauerausstellung im Zwinger vor allem einzelne Stücke ins Zentrum, die zeigen, wie wir begonnen haben, unsere Welt zu verstehen: Die Entwicklung der Uhr - von der Frühen Neuzeit bis hin zur Fertigung in der Manufaktur in Glashütte im 19. Jahrhundert - steht neben einem Himmelsglobus aus dem ausgehenden 13. Jahrhundert - einem von nur fünf bekannten Globen aus dieser Epoche, geschaffen im heutigen Iran. Die Rechenmaschine des französischen Mathematikers und Philosophen Blaise Pascal kann als 3-D-Modell von den Besuchern ausprobiert werden und aufwendige Animationen ermöglichen auch den Blick auf das Innenleben vieler Objekte: Etwa in den trommelnden Bär von 1625, der mit echtem Fell bezogen ist und auf dessen Brust ein Ziffernblatt prangt - solange die Uhr tickt, rollen die Augen des Bären hin- und her.

  • Öffnungszeiten täglich 10—18 Uhr,  Montag  geschlossen
  • Eintrittspreise regulär 6 €, ermäßigt 4,50 €, unter 17 frei, Gruppe ab 10 Personen 5,50 €
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Der Kosmos des Fürsten

Die Langgalerie, die sich vom Kronentor bis zum Pavillon erstreckt, zeigt mechanische Wunderwerke und mathematische Instrumente um 1600. Hier werden die Anfänge der Sammlung in der Dresdner Kunstkammer des 16. Jahrhunderts vorgestellt: die Auseinandersetzung der Kurfürsten mit Vermessungsfragen, mit der Astronomie und ihre Begeisterung für Automaten.

links und rechts Säulen, mittig Vitrinen, oben Kronleuchter in einer Reihe
© SKD
Mathematisch-Physikalischer-Salon, Langgalerie

Das Universum der Globen

Im neu geschaffenen Ausstellungsraum im Zwingerwall gibt es unterschiedliche Erd- und Himmelsgloben aus der weltberühmten Globensammlung zu entdecken, deren ältestes Exponat ein arabischer Himmelsglobus aus dem 13. Jahrhundert ist. Erstmals können diese Artefakte tageslichtgeschützt gezeigt werden.

ein Raum mit Globen

Instrumente der Aufklärung

Das obere Geschoss des Pavillons, der Festsaal, widmet sich der Geschichte des Mathematisch-Physikalischen Salons im Zwinger. Dieser Saal barg bis 1945 alle Bestände des Salons. Die Grundidee, hier in der Mitte des 18. Jahrhunderts ein physikalisches Kabinett einzurichten, wird ebenso erlebbar, wie die Funktion dieses Raumes als Observatorium und als Behörde. Im Mathematisch-Physikalischen Salon wurde die Ortszeit für Dresden ermittelt und hier fanden die ersten meteorologischen Aufzeichnungen statt.

Raum unter anderem mit Teleskopen und Scheiben, die Licht bündeln

Der Lauf der Zeit

In der Bogengalerie, der Verbindung zum Wallpavillon, wird die Geschichte der Automaten und Uhren seit der Renaissance erzählt. Einen besonderen Höhepunkt bilden dabei die Anfänge der Uhrmacherei in Glashütte, für die der Mathematisch-Physikalische Salon ein Wegbereiter war. Ferdinand Adolf Lange kam hier auf die Idee, Uhrmacher zu werden.

Ausstellungsliste

Weitere Ausstellungen der staatlichen Kunstsammlungen Dresden

Porzellansammlung

im Zwinger

Teekanne aus Porzellan

Kunstgewerbemuseum

im Schloss Pillnitz

gelber Kasten mit vier Füßen

Grünes Gewölbe

im Residenzschloss

Saal voller Spiegel und Juwelen
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