Der Mathematisch-Physikalische Salon ist eine Schatzkammer des Wissens

Portrait von Dr. Peter Plaßmeyer
© SKD, Foto: Jürgen Loesel
Dr. Peter Plaßmeyer, Direktor Mathematisch-Physikalischer Salon

Sammlungsgeschichte

Seit 1728 ist der Mathematisch-Physikalische Salon im Zwinger beheimatet und gehört weltweit zu den ältesten Sammlungen von historischen Instrumenten. Schon Kurfürst August (1526-1586) sammelte im Dresdner Residenzschloss Werkzeuge und wissenschaftliche Instrumente, mit denen die Höhe der Sterne oder die nächste Sonnenfinsternis berechnet, aber auch Kanonen ausgerichtet wurden. Vor allem aus den Reichstädten Nürnberg und Augsburg kaufte er, was dem neuesten Stand der Technik entsprach.

Die Teleskope, Globen und Uhren sind nicht nur technisch faszinierend, sondern auch ästhetisch ansprechend, zeugen von der Kunst des Gerätemachens: Gefertigt aus Metall oder Holz, das durch Vergoldung, Versilberung oder teure Furniere veredelt oder mit Emaille verziert wurde.

Im 18. Jahrhundert wurde im Salon ein Observatorium zur Himmelsbeobachtung eingerichtet, bis 1928 wurde von hier aus die offizielle Zeit für Dresden und Sachsen ermittelt. Und der Dresdner Uhrmacher Ferdinand A. Lange, der 1845 die Feinuhrmacherei in Glashütte begründete, wurde erwiesenermaßen im Salon zu diesem Schritt motiviert.

grinsender, stehender Bär trommelt auf einer Trommel, hat Uhr am Hals
Figuren-Automatenuhr "Trommelnder Bär", um 1625

2013 eröffnete die neue und größere Ausstellung: 1.100 Quadratmeter zeugen von der Sammelleidenschaft der Fürsten und zeigen Laien wie Fachleuten, auf welchen Grundlagen unser heutiges Wissen beruht. Präsentiert in doppelt entspiegelten und klimatisierten Vitrinen und unterstützt von aufwendigen 3D-Animationen, sind bei vielen Objekten auch kleinste Details und Gravuren erkennbar.

Mediathek

Freundeskreis

Der Ehrenfried Walther von Tschirnhaus-Gesellschaft e.V. unterstützt den Mathematisch-Physikalischen Salon

Publikationen

Hier finden Sie die aktuellen Publikationen des Mathematisch-Physikalischen Salons

lesende Frau sitzt zwischen zwei deckenhohen Bücherregalen
© SKD, Foto: Amac Garbe

Kontakt Mathematisch-Physikalischer Salon

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